Beckenbodentraining: Wiederentdecke deinen Körper

Nach der Entbindung leiden 1 von 3 Frauen an Harnverlust — und dennoch spricht die große Mehrheit mit niemandem darüber. Der Beckenboden, diese Muskelgruppe, die die Blase, die Gebärmutter und den Mastdarm stützt, wird während der Schwangerschaft und der Entbindung enormem Stress ausgesetzt. Er verdient ernsthafte Aufmerksamkeit, nicht nur ein vages Anspannen im Wartezimmer des Arztes. Beckenbodentraining ist eine konkrete Maßnahme, die in Frankreich von der Krankenkasse erstattet wird und es ermöglicht, wieder Muskeltonus, Stabilität und oft ein Wohlbefinden zu erlangen, das man für unmöglich hielt. Es betrifft auch Frauen, die nicht entbunden haben, und sogar Menschen, die täglich mit funktionalen Störungen leben. Kurz gesagt: Es geht um viel mehr Menschen als man denkt. Denn sich um seinen Beckenboden zu kümmern bedeutet auch, sich um sein Vergnügen zu kümmern — und das ist alles andere als nebensächlich.

Warum dieser Schritt wirklich alles verändert

Den Beckenboden nach einer Entbindung zu trainieren bedeutet zunächst, ein alltägliches Leben ohne Einschränkungen wiederzugewinnen — keine Urinverluste mehr beim Lachen, Niesen oder Springen. Das ist konkret, unmittelbar und verändert das Selbstvertrauen überraschend schnell. Aber die Vorteile gehen weit über das Funktionale hinaus: Ein trainierter Beckenboden verbessert die Empfindungen beim Geschlechtsverkehr deutlich — für dich und deinen Partner oder deine Partnerin. Mehrere Hebammen und Physiotherapeuten empfehlen sogar, Werkzeuge wie Liebeskugeln oder bestimmte Sextoys zu verwenden, die speziell für diesen Zweck entwickelt wurden — unser Artikel über die Rolle von Sextoys beim Beckenbodentraining erklärt genau, wie das funktioniert. Schließlich wird diese Wiederverbindung zum Körper oft als Selbstfürsorge erlebt, als ein Moment der Wiederaneignung, der weit über den medizinischen Aspekt hinausgeht.

Häufig gestellte Fragen zum Beckenbodentraining

Wann sollte ich nach der Entbindung mit dem Beckenbodentraining beginnen?

In Frankreich kann das Beckenbodentraining 6 bis 8 Wochen nach der Entbindung beginnen, sobald dein Arzt oder deine Hebamme grünes Licht gegeben hat. Die Krankenkasse übernimmt 10 Sitzungen nach einer vaginalen Entbindung, 20 nach einem Kaiserschnitt. Je früher du in diesem empfohlenen Zeitraum beginnst, desto langfristiger sind die Ergebnisse — ohne Druck, einfach eine gute Information zum Mitnehmen.

Welche Übungen kann ich selbst zu Hause für den Beckenboden machen?

Die Kegel-Übungen bleiben die Grundlage: Man spannt den Beckenboden an, als würde man den Urinfluss anhalten, hält 5 Sekunden an, entspannt dann. Wiederhole dies 10 Mal, 3 Mal täglich. Zubehör wie Liebeskugeln können diese Arbeit ergänzen, aber Vorsicht: Sie ersetzen nicht eine professionelle Betreuung, besonders nach einer Entbindung. Beginne immer mit der Zustimmung eines Spezialisten oder einer Spezialistin.

Kann Beckenbodentraining das sexuelle Vergnügen wirklich verbessern?

Ja, und es ist sogar einer der am häufigsten genannten Gründe für diejenigen, die es ausprobieren. Ein trainierter Beckenboden verstärkt die Empfindungen, erleichtert den Orgasmus und reduziert Schmerzen, die manchmal nach der Entbindung beim Eindringen empfunden werden. Bestimmte Sextoys, die auf quedulove.store erhältlich sind, verbinden Vergnügen mit Muskelstärkung — alles ohne jemals zwischen Gesundheit und Spaß wählen zu müssen.

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