IST und Sextoys: Das solltest du wirklich wissen

Man spricht oft von Vergnügen, viel weniger von dem, was es umgibt. Dennoch hat eine im British Medical Journal veröffentlichte Studie gezeigt, dass bestimmte IST wie Herpes oder HPV über gemeinsam genutzte Gegenstände – einschließlich Sextoys – übertragen werden können. Keine Panik: Das bedeutet nicht, dass du deine Spielzeuge in den Schrank räumen musst. Es bedeutet, dass ein wenig Information alles verändert. IST werden durch Kontakt mit Schleimhäuten oder Körperflüssigkeiten übertragen, und ein ungeklärtes Sextoy kann als Überträger fungieren, selbst zwischen zwei Anwendungen. Das ist kein Grund, Angst zu haben – es ist ein Grund zu verstehen. Die richtigen Reflexe sind einfach, schnell und verderben keine Stimmung. Denn ein gut vorbereitetes Vergnügen ist ein Vergnügen, das man wiederholen kann.

Warum es wichtig ist, die Verbindung zwischen IST und Sextoys herzustellen

Die echten Risiken zu kennen – weder übertrieben noch heruntergespielt – ermöglicht es dir, informierte Entscheidungen für dich und deine Partner zu treffen. Ein gemeinsam genutztes Sextoy ohne Schutz kann bestimmte bakterielle oder virale Infektionen übertragen, auch wenn die andere Person keine sichtbaren Symptome hat. Das zu verstehen bedeutet auch, die Materialien besser zu wählen: Ein Spielzeug aus medizinischem, nicht porösem Silikon lässt sich viel leichter desinfizieren als ein Spielzeug aus PVC, das Bakterien in seinen Mikroporen festhält. Das ist direkt beim Kauf nützlich. Und bei Paaren oder mehreren Partnern darüber offen zu sprechen – ohne Drama – stärkt das Vertrauen genauso wie das Vergnügen. Prävention ist nicht das Gegenteil von Lust. Sie ist das, was ihr ermöglicht zu bleiben.

Häufig gestellte Fragen zu IST und Sextoys

Kann man wirklich eine IST mit einem Sextoy bekommen?

Ja, das ist möglich – aber vermeidbar. Bestimmte IST wie Herpes, Chlamydien oder HPV können auf einer ungeklärten Oberfläche einige Minuten bis zu einigen Stunden überleben. Das Risiko besteht hauptsächlich beim Teilen ohne vorherige Desinfektion. Eine gründliche Reinigung zwischen jeder Anwendung oder die Verwendung eines Kondoms auf dem Spielzeug reicht aus, um dieses Risiko auf fast null zu reduzieren.

Wie reinigt man ein Sextoy richtig, um jedes Risiko zu vermeiden?

Das hängt vom Material ab. Ein Spielzeug aus reinem Silikon, Glas oder Edelstahl kann mit kochendem Wasser oder in der Spülmaschine ohne Motor sterilisiert werden. Für andere Materialien reicht ein spezielles Sextoy-Reinigungsmittel aus – milde Seife und lauwarmes Wasser funktionieren auch. Das Wichtigste: Vor und nach jeder Anwendung reinigen, nicht nur danach. Poröse Spielzeuge lassen sich nie wirklich vollständig desinfizieren.

Besteht auch bei alleiniger Benutzung eines Sextoys ein IST-Risiko?

Allein besteht das Risiko einer IST-Übertragung nicht – du kannst dich nicht mit deinen eigenen Bakterien über ein sauberes Spielzeug anstecken. Eine schlechte Reinigung kann jedoch zu Reizungen oder einem Ungleichgewicht der intimen Flora führen, das die Schleimhäute schwächen kann. Wenn du mehr über die Frage der Materialien und Empfindlichkeit erfahren möchtest, ist dieser auf wissenschaftlichen Daten basierende Artikel genau das Richtige für dich.